1968 lässt grüssen

Mit dem GT Concept präsentiert Opel auf dem Genfer Automobilsalon seine Vorstellung von einem Sportwagen der Zukunft.

So finden sich bei der mit Frontmittelmotor und Heckantrieb ausgerüsteten Studie weder Türgriffe noch Außenspiegel. Das Antriebsaggregat erstaunt: Es handelt sich um einen kleinen 1,0-Liter-Dreizylinder, der auf dem aktuellen Motor basiert. Dennoch soll er für sportliche Fahrleistungen sorgen.

Der Direkteinspritzer-Benziner leistet im Sporttrimm 145 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 205 Nm. Dank einem Gewicht von unter einer Tonne beschleunigt der GT Concept in unter acht Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Die Turbokraft wird von einem sequenziellen Sechs-Gang-Getriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt.

Eine Besonderheit am Opel GT Concept sind die grossen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Die Platz sparende und patentierte Aufhängung ermöglicht einen grossen Öffnungswinkel selbst in relativ engen Parklücken. Die Frontscheibe setzt sich in einem gläsernen Panoramadach fort.

Die markanten roten Vorderreifen im Roller-Skates-Design sind eine Reminiszenz an das zu seiner Zeit ebenfalls avantgardistische Opel-Motorrad Motoclub 500, das 1928 auf roten Reifen rollte. Die lange Motorhaube, der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, der zentral angeordnete Doppelauspuff und natürlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT.

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