Aufwertung von innen

Jaguar hat sein Flaggschiff, die Luxuslimousine XJ überarbeitet. Äusserlich nur leicht retuschiert, verfügt das Stufenheckmodell vor allem über neue innere Werte.

Er gehört im Schweizer Strassenbild zu den Randerscheinungen, der grösste zurzeit verfügbare Jaguar XJ. Seit seiner Einführung im Jahr 2009 wurden innerhalb von fünf Jahren hierzulande 377 Exemplare des aktuellen Modells zugelassen. Zum Vergleich: Die Mercedes S-Klasse, seit 2013 auf dem Markt, wurde allein 2015 354mal verkauft. Höchste Zeit also für eine Modellauffrischung des Jaguar XJ, um den Vorsprung der Konkurrenz etwas zu verkleinern, die sich mit der Lancierung des neuen BMW 7er noch verstärken wird.

Die Änderungen am Exterieur des XJ sind subtil. Lediglich an neuen Voll-LED-Scheinwerfern und dem vergrösserten und vertikaler stehenden Kühlergrill erkennt man den gelifteten XJ. Zudem sind die LED-Rückleuchtengrafik und ovale Auspuffendrohre à la Bentley neu für den XJ.

Mehr hat sich im luxuriösen Interieur getan. Semi-Anilin-Leder und grossflächige Eichenholz-Einlagen sollen den Lounge-Charakter verstärken, der in der Topvariante XJ Autobiography mit um zwölf Zentimeter verlängerter Karosserie noch deutlicher zutage tritt.

Neu für den XJ sind zudem ein Infotainmentsystem der jüngsten Generation, ein 1300W-Soundsystem mit 26 Lautsprechern sowie ein Entertainmentpaket für die Rücksitzbank mit zwei 10,2-Zoll-HD-Bildschirmen.

Das neue R-Sport-Modell mit markanteren Türschwellern, Heckspoilerlippe und seitlichen Lüftungsschlitzen verfügt innen über Sportsitze und ein R-Sport-spezifisches Lenkrad.

Im Antriebsbereich erhielt der stärkste Dreiliter-V6-Diesel mehr Drehmoment und Leistung bei zugleich geringeren Verbrauchswerten. Eine elektromechanische Servolenkung soll die Effizienz des Antriebsstrangs zusätzlich steigern.

Der überarbeitete Jaguar XJ rollt ab Herbst auf Schweizer Strassen.

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