Clubsport-Giftzahn

Die US-Marke Dodge bringt mit der Viper ACR das schnellste Modell in der Geschichte des langjährigen Corvette-Konkurrenten an den Start.

Der American Club Racer (ACR) ist ein für amerikanische Strassen zugelassener Rennwagen. Die zum Fiat-Chrysler-Konzern gehörige Marke Dodge ist in Europa zwar offiziell nicht mehr präsent, doch erhalten vereinzelte Exemplare des SUV Durango und des Sportwagens Viper via Direktimport in Einzelfällen eine Schweizer Zulassung.

Der Giftzahn der Viper ACR sitzt unter der Haube: Ein V10-Zylinder-Benziner mit 8,4 Litern Hubraum und 654 PS sorgt für Vorschub. Damit ist die neue Schlange der bisher schnellste für die Strasse zugelassenen Supersportwagen von Dodge. Neben der Motorleistung, die derjenigen des bisherigen Viper SRT entspricht, verfügt der Dodge über aerodynamische Verbesserungen bestehend aus einem zweiteiligen Karbon-Heckflügel, einem Karbon-Diffusor sowie einer Verlängerung der Bugplatte, die jedoch für den Alltagsgebrauch entfernt werden kann.

Zu den Fahrleistungen des Viper ACR äussert sich Dodge nicht, doch darf davon ausgegangen werden, dass die Beschleunigung von Null auf 100 km/h die bisherige Zeit von 3,5 Sekunden unterschreiten wird. Für eine standesgemässe Verzögerung sorgen neue Bremsen aus Karbon-Keramik-Verbundstoff und Sechs-Kolben-Bremszangen.

Um die angekündigten Rennsportfähigkeiten des American Club Racers zu erzielen, erhielt der Wagen ein Bilstein-Sportfahrwerk mit einer um bis zu 7,5 Zentimeter verstellbaren Bodenfreiheit. Das Interieur ist motorsportlich spartanisch ausgestaltet.

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