Der Löwe dreht auf

Die Renn- und Rallyeabteilung hat aus dem eher braven Kompaktmodell 308 mit dem GTi eine löwenstarke Fahrmaschine geformt: 270 PS aus 1,6 Litern Hubraum, Torsen-Differenzial mit begrenztem Schlupf, straffe Fahrwerkabstimmung.

In 6,0 beschleunigt der neue GTi von 0 auf 100 km/h. Mit seinem rekordträchtigen Leistungsgewicht von nur 4,46 kg/PS durcheilt der 308 GTi den stehenden Kilometer in 25,3 Sekunden.

Die Karosserie des 308 GTi ist um elf Millimeter tiefer gelegt, die Front mit grossem Lufteinlass und LED-Lampen sowie das Heck sind neu gestaltet.

Das bis in den Dachhimmel dunkel gestaltete Interieur signalisiert mit Aluminiumpedalerie, Schriftzügen und roten Ziernähten Sportlichkeit. Das kompakte Lenkrad lässt den Blick auf die hoch liegende Instrumenteneinheit zu, in dem die Instrumente mit dem Zielflaggenmotiv unterlegt sind und das zentrale Instrument den Fahrer mit dem GTi-Logo begrüsst.

Das «Driver Sport Pack» bietet dem Fahrer die Möglichkeit, das sportliche Ambiente an Bord noch intensiver zu gestalten. Durch einen Druck auf den Sport-Button auf der Mittelkonsole wechselt die Farbe im Instrumentenkombi von Weiss zu Rot, im zentralen Instrument werden zusätzliche Infos (Leistung, Drehmoment, Ladedruck, Quer- und Längsbeschleunigung) ausgegeben, der Motorsound wird noch präsenter und die Fahrpedalkennlinie noch sportlicher.

Das Fahrwerk mit leicht negativem Radsturz, Alu-Querlenkern und teilweise hohl gebohrten Stabilisatoren an McPherson-Vorderachse sowie die Hinterachse mit elastisch verformbarem Querträger folgen spurgenau den Lenkbefehlen. Die hintere Anlenkung des Querlenkers wurde steifer ausgelegt. Fahrzeugspezifisch sind auch Federkennung und Dämpferabstimmung länger und härter ausgelegt.

Ein Torsen-Differenzial mit begrenztem Schlupf ist in das Getriebe integriert, um die Fahrdynamik in Kurven weiter zu verbessern. Durch die Verlagerung des Drehmoments an das Rad mit dem besten Grip kann der Fahrer so am Kurvenausgang früher beschleunigen. Die Software der elektronischen Assistenzsysteme ist an das sportliche Temperament des Fahrzeugs angepasst. So ist die Kennlinie der elektrischen Servolenkung für eine perfekte Zusammenarbeit mit dem Torsen-Differenzial abgestimmt. Eine sportlichere Ausprägung des (abschaltbaren) ESP lässt mehr Freiheiten und damit kontrollierte Drifts zu.

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