Erste Verluste

Diesmal sind sieben Taxis vor mir. Es tut sich nichts, die Sonne scheint. Geduld, Geduld. Dann endlich bin ich in der Pole Position. Weitere zehn Minuten Warten. Es kommt eine vierköpfige Familie mit drei grossen Koffern. Mit Glück kriege ich alles auf Anhieb in den Kofferraum.

Das Ziel lautet Köniz. Schön, jetzt geht es ein bisschen weiter, und das auf Taxstufe drei. Wieder biege ich eine zu früh links ab, Mist. Der gleiche Fehler. Aber zum Glück macht es nichts, ich kann über die Seftigenstrasse zum Neuhausplatz fahren, peinliche Wendemanöver bleiben mir erspart. Die Kundschaft hat das Malheur und meinen plötzlichen Schweissausbruch nicht bemerkt, ist viel zu sehr mit den lieben Kleinen beschäftigt.

Einkassieren, ausladen und zurück zum Hauptbahnhof. Ich merke erst nach einem Kilometer auf der Rückfahrt beim siebten Mal Plopp, dass der Taxameter noch eingeschaltet ist. Mein Pech, die abgefahrenen rund 1,50 Franken gehen zu meinen Lasten. Das eben erwirtschaftete Trinkgeld ist wieder futsch.

Noch keine Kommentare bis jetzt.

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein um hier zu kommentieren.