Golf-Lücke sportlich geschlossen

Wer mehr Power will als im VW Golf GTI und keinen 4×4 mit 300 PS wie im Golf R braucht, könnte einen neuen Seat Leon Cupra kaufen. Und bei vergleichbarer Technik Geld sparen.

SEAT-LEON-CUPRA-3DFrontDie Strategie des VW-Konzerns mit seinem Modularen Querbaukasten (MQB) geht immer mehr auf, wenngleich inbesondere für die Schwestermarken Skoda uns Seat, die nun Fahrzeuge auf den Markt bringen können, die vergleichbare Technik- und Qualitätsstandards aufweisen. Jüngstes Beispiel ist der Seat Leon Cupra, der auf dem Genfer Salon im März dieses Jahres Weltpremiere feiert, aber schon jetzt mit ersten Bildern präsentiert wird.

Wem ein Golf GTI zu langweilig und ein Golf R zu überkandidelt ist, dem bietet sich mit dem Cupra die geeignete Alternative, denn es gibt den Zweiliter-TSI in zwei Leistungsstärken, mit 265 und 280 PS. Und sowohl als Drei- wie Fünftürer.

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Serienmässig ist der Leon Cupra mit Voll-LED-Scheinwerfern bestückt. Optional sind adaptives Fahrwerk, Diff-Sperre und Progressivlenkung. Wie bei allen sportlichen Leon-Varianten ist zudem im Heck eine Multilink-Achse verbaut.

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Serienmässig ist Sechsgang-Handschaltung, optional gibt es für den stärkeren Cupra das Baukasten-DSG. Damit schafft dieser den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, handgeschaltet braucht er ein Zehntelsekündchen länger. Beim Cupra 265 sind es 5,9 Sekunden. In beiden Leistungsstufen erreicht das Drehmoment bis zu 350 Nm, und dies auf einem breiten Drehzahlband zwischen 1750 und 5600/min.

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Beim Verbrauch liegt der Leon Cupra ebenfalls schön in der Golf-Lücke zwischen GTI und R: Die Niederungen der 6,4 bis 6,6 l/100 km, die das Werk angibt, wird der Wagen dank des ebenfalls von Seat gerühmten agilen Fahrverhaltens jedoch kaum je erreichen.

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Beim Preis aber liegt Seat mit dem Leon Cupra unter den sportlichen Golf-Varianten (38’050 bzw. 48’750 Franken): Ab 37’950 Franken wird es ihn nach dem Genfer Salon geben. Bestellen kann man schon jetzt.

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