Grenzerfahrung Evo: Geländepartie zum Abschluss

Achte und letzte Etappe auf der Schweizer Evo-Runde. Da der Grenzstein im Wald zwischen der Schweiz und Deutschland liegt, darf der Mitsubishi seine Allradqualitäten im leichten Gelände beweisen.

“Wo zum Kuckuck kommen Sie denn her?”, ist die freundliche Begrüssung des Grenzbeamten am Posten von Bargen, als wir von einer klitzekleinen Strasse, die parallel zur N4 verläuft, auf ihn treffen, immer noch auf der Suche nach dem nördlichsten Grenzübergang der Schweiz.

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GrenzerfahrungEvo_7_04Er fragt seinen Kollegen, der uns grob den Weg in den Wald weist, nicht ohne zu warnen: “Das ist aber eine Naturstrasse mit Kies, das wollen Sie diesem wunderschönen Auto doch nicht antun?” Aber da dort offenbar kein Fahrverbot herrscht, machen wir uns auf den Weg ins Dickicht.

Statt eines Grenzsteins oder einer Schranke finden wir aber nichts als ein Natursträsschen, das steil bergauf im Nichts endet. Zum Glück sind wir mit 4×4 ausgerüstet, denn der Untergrund ist nach ein paar Schauern etwas aufgeweicht.

Also wenden, und jetzt kommt die Kupplung ins Spiel, besser gesagt an ihre Grenzen. Sehr zum Leidwesen meines Riechorgans. Wer schon mal eine qualmende Kupplung einatmen durfte, weiss was ich meine.

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Dann also nichts wie zurück auf den Asphalt, denn da ist der Mitsubishi Lancer Evolution X am besten aufgehoben. Die “Final Edition” bewegt sich nun zügig zum Ausgangsort in Zürich-Nord zurück, nach rund 1600 Testkilometern und einem Verbrauchsschnitt von 11,17 Litern Bleifrei 98.

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Klar, die japanische Rakete ist kein Sparmobil. Doch geizt sie auch nicht mit Agilität und Leistung. Und ja, psssst, das ist immer noch nicht verboten.

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