Grenzerfahrung Evo: Gipfel gestürmt

Den höchsten Schweizer Pass hat der Mitsubishi Evo “Final Edition” gemeistert, aber das ist längst noch nicht alles. Es folgen auf dem Weg zu Etappenziel sieben zwei weitere Pässe und zur Erholung die Fahrt durchs Rheintal in Richtung Bodensee.

GrenzerfahrungEvo_5_04Bergab auf der Schweizer Seite des Umbrail macht sich der Mitsubishi mit Leichtigkeit über jede Kehre her. Im Nu ist das Münstertal erreicht, und nach wenigen Kilometern auch der Ofenpass auf immer noch 2149 Metern über Meereshöhe. Nach wie vor zeigt sich der Mitsubishi frisch wie der junge Morgen, die Bremsen wirken ohne jeden Leistungsverlust.

Kaum liegt Zernez hinter uns, folgt die nächste Hürde: der Albulapass auf 2315 Metern Höhe. Mit seinen schnellen Kurven und lang gezogenen Passagen ist er auf den Evo X perfekt zugeschnitten – da wird selbst der Pilot nach all den engen Passfahrten nicht müde.

GrenzerfahrungEvo_Etappe07

Und damit keine Langeweile aufkommt, nehmen wir auf dem Weg noch den kleinen Umweg über Lenzerheide. Hier scheint der Evo ein selten gesehener Gast zu sein: An der zentralen Postbus-Station umringt uns rasch die Dorfjugend, die flugs mehr über den Mitsubishi wissen will. “Wie viel PS?”, “Was kostet der?”, und dann noch ein Kenner: “Wann kommt der Neue?”

Tja, da müssen wir alle noch etwas geduldig sein und erstmal auch nicht glauben, was die Gerüchte besagen: Der elfte Lancer Evo soll ein Sporthybrid mit 350 PS sein. Ja warum nicht gleich 500 PS? Na abwarten.

GrenzerfahrungEvo_6_01Denn jetzt ist erstmal der “Final Edition” der Ausgabe 10 dran, und der hat auf den ersten sechs Etappen bewiesen, dass noch jede Menge Saft in ihm steckt. In Sachen Preis-/Leistungsverhältnis ist er noch immer eine Sünde wert.

GrenzerfahrungEvo_6_02Auf der Fahrt via Chur Richtung Sankt Margrethen ist auf der Autobahn wieder der Tempomat dran. Im dichten Verkehr zeigt sich das klassische Verhalten, das der mächtige Heckflügel des Evo X provoziert: Dichtes Auffahren und dann volle Beschleunigung an uns vorbei. Ok, wer’s braucht.

Nach all den hübschen Etappenzielorten ist der Grenzort im Rheinknick vergleichsweise nüchtern. Der rassig gestaltete Evo mit der edlen weinroten Metallic-Optik wirkt fast ein wenig “overdressed” in der von Industrie und Speditionstreiben geprägten Landschaft an der österreichischen Grenze.

Dann wollen wir uns rasch entfernen und die letzte Anlaufstation im Kanton Schaffhausen anvisieren, den nördlichsten Punkt der Schweiz.

 

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