Grenzerfahrung Evo: Reisen statt rasen

Zweite Etappe auf der Runde zu den acht Ecken der Schweiz: Der Mitsubishi Lancer Evolution X zeigt, dass auch die “Final Edition” als Allrounder bestehen kann.

GrenzerfahrungEvo_05Die Landstrasse durch den Schweizer Jura, mit Passagen durch Städtchen wie La Chaux de Fonds und die Pferdehochburgen der Freiberge, sind ideal für den knackigen Evo. Das Beschleunigungsvermögen ist bei den vielen LKWs und Landwirtschafts-Fahrzeuge oft gefragt – und er lässt sich nicht lumpen: Überholmanöver sind ein Leichtes für den Viertürer.

Klar, die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten in der Schweiz bringen den Wagen kaum an seine aerodynamischen Grenzen – der opulente Heckflügel wird nicht gebraucht. Für Fans aber ist er einfach nicht wegzudenken.

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Den letzten Abschnitt bis zur äussersten südwestlichen Ecke der Schweiz im Grenzörtchen Chancy bei Genf genehmigt sich der Mitsubishi eine gepflegte Autobahnfahrt. Gut für die Wirbelsäule, aber schlecht fürs Spritbudget. Denn nun trinkt der Evo ordentlich – zwölf l/100 km benötigt der Wagen im Schnitt auf den ersten 600 Kilometern der #GrenzerfahrungEvo. Turbo fährt gut und schluckt gut – von nichts kommt nichts.

GrenzerfahrungEvo_03Kurz nach der Mittagszeit stehen wir an der Grenze zu Frankreich – eine unbewachte Brücke und ein leeres Zollhäuschen sind alles, was sich an diesem Schweizer Territorial-Zipfel findet.

Die eigentlichen Herausforderungen stehen aber noch vor uns – und die bestehen nicht aus Grenzübertritten, sondern Fahrten an die Leistungsgrenze des Mitsubishi Lancer Evolution. Die nächsten Etappen werden die ersten Passfahrten bringen. Nächstes Ziel: Der Grosse Sankt Bernhard – via Chamonix, Col des Montets und Col de la Forclaz.

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