Hochcoupé aus Stuttgart

Aus ML wird GLE: Mercedes lanciert die neue SUV-Produktlinie mit einem hochbeinigen Coupé im Stil des BMW X6.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)Man wird sich daran gewöhnen, auch an die neue Linie des hohen Coupés, das typische SUV-Insignien wie hohe Schultern, Unterfahrschutz und ausgestellte Radhäuser aufweist und auf der anderen Seite mit dem Gesicht samt steil stehendem Kühlergrill, langer Motorhaube, flachem Greenhose, Riesenrädern und doppelflutiger Auspuffanlage nicht nur zu den Coupés gezählt werden will. Es steht auch für einen hohen Anspruch an die Sportlichkeit.

Das gilt natürlich für das Topmodell, den GLE 450 AMG, von AMG-Chef Tobias Moers sagt: „Durch die neue Produktlinie machen wir echte Sportwagen-Technologie und Rennsport-Faszination erreichbar.“ Der GLE hat nach der AMG-Behandlung mehr als nur eine optische Verwandlung hinter sich. Der V6-Biturbo-Benziner bringt es aus drei Litern Hubraum auf 367 PS und ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern. Die Fahrleistungen dürften entsprechend ausfallen.

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Zum Motor kommen eine Reihe von Systemen, die diesem AMG ein besonderes Flair verpassen – je nach Gemütslage der Insassen. Die fünf Fahrprogramme (Individual, Comfort, Glätte, Sport und Sport +) verdeutlichen schon mit ihren Bezeichnungen, wie breit die Spreizung beim Fahrerlebnis in diesem Hochcoupé ausfallen kann. Das System dahinter heißt „Dynamic select“. Das wirkt allerdings nicht nur auf Fahrwerk, Lenkung und Antriebsstrang mit einer neuen Neun-Gang-Automatik, es beeinflusst auch die emotionale Ebene mit Motorsound, Gestaltung der Instrumentierung und des dynamischen Fahrlichts der Voll-LED-Scheinwerfer.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)Allradantrieb und ein dynamischer Wankausgleich sorgen für gute Voraussetzungen für Vortrieb, Bodenkontakt und Komfort. Beim AMG leistet man sich zudem bei einer Verteilung der Lasten zu 60 Prozent auf der Hinterachse auch noch eine Extra-Agilitätshilfe. Die entfällt bei den GLE-Modellen, die nicht aus Affalterbach stammen. Das sind zunächst der GLE 350d 4Matic und der GLE 400 4Matic. Sie haben ein ausgewogenes Achslastverhältnis und geben sich auch sonst braver.

Der Dreiliter-V6-Diesel leistet stramme 258 PS und bietet ein Drehmoment von 620 Nm zwischen 1600 und 2400 Umdrehungen pro Minute (U/min) an. Der V6-Biturbo-Benziner im GLE 400 4Matic bringt es auf 333 PS und 480 Nm immerhin im Bereich zwischen 1400 und 4000 U/min.

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Die Leistung ist auch nötig, denn der GLE ist keineswegs kompakt: Alle GLE messen in der Länge 4,90 Meter, in der Breite 2,0 Meter und in der Höhe 1,73 Meter. Zum Gewicht äussert sich Mercedes noch nicht, doch ist der GLE kaum ein Leichtgewicht, was schon die Vielzahl an Helferlein an Bord beweist, die der Information, dem Komfort und der Sicherheit dienen. So enthält das Fahrassistenzsystem Plus gleich eine ganze Reihe davon: Distronic Plus mit Lenkassistent und Stop&Go-Pilot fürs fast autonome Fahren zum Beispiel im Autobahnstau, die Pre-Safe-Bremse mit Fussgängererkennung, den Bremsassistent BAS Plus mit Kreuzungs-Assistent, den Totwinkel-Assistenten, den aktiven Spurhalteassistenten und Pre-Safe Plus.

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