Kein Ende im Gelände

Der VW Golf im Offroad-Trimm feiert als Alltrack in Paris Weltpremiere. Dank Allradantrieb und Unterfahrschutz kann er mehr als Crossover-Fronttriebler.

Volkswagen-Golf_Alltrack_2015_05Mit dem Passat Alltrack schloss Volkswagen 2012 die Lücke zwischen der On- und Offroad-Welt. Jetzt transferiert Volkswagen dieses Konzept mit dem neuen Golf Alltrack in eine weitere Klasse. Technische und optische Kennzeichen des Golf Alltrack: Allradantrieb, höhere Bodenfreiheit, eine durch Radlaufverbreiterungen und ausgestellte Seitenschweller geschützte Karosserie, neu gestaltete Stossfänger und zahlreiche weitere eigenständige Ex- und Interieur-Features.

In Sachen Antrieb stehen für den Golf Alltrack ein Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI) zur Verfügung – allesamt kraftvolle Turbodirekteinspritzer. Komplett neu im Golf-Programm ist der 1.8 TSI mit 180 PS. Als TDI wird der Golf Alltrack in den Leistungsstufen 110 PS (1.6 TDI), 150 PS (2.0 TDI) und 184 PS (2.0 TDI) auf den Markt kommen. Die Versionen mit 180 PS und 184 PS verteilen ihre Kraft serienmässig über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) in Richtung Allradantrieb.

Volkswagen-Golf_Alltrack_2015_02Der neue Golf Alltrack wurde so konzipiert, dass er auf befestigten Pisten eine ebenso gute Performance zeigt wie im leichten Gelände. Die technische Basis dafür bildet der Allradantrieb 4MOTION. Das mit einer Haldex-Kupplung der neuesten Generation ausgestattete System wird bereits aktiv, bevor Schlupf auftritt. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Vortrieb primär über die Vorderachse, die Hinterachse ist dabei für Spritersparnis entkoppelt. Die Hinterachse wird bei Bedarf in Sekundenbruchteilen stufenlos zugeschaltet.

Parallel zu der als Längssperre fungierenden Haldex-Kupplung übernimmt das in das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC integrierte Vierrad-EDS als elektronische Differenzialsperre an beiden Achsen die Funktion von Quersperren. Darüber hinaus ist der Golf Alltrack an der Vorder- und Hinterachse mit der Zusatzfunktion XDS ausgestattet, die bei schneller Kurvenfahrt die kurveninneren Räder anbremst und so das Lenkverhalten optimiert: Sobald die Elektronik erkennt, dass eines der kurveninneren Räder zu sehr entlastet wird, baut die Hydraulik des ESC an diesem Rad gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen.

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In Allianz mit der um bis zu 20 mm höheren Bodenfreiheit, dem Fahrprofil „Offroad” und 4MOTION zeigt der neueste Golf auf unwegsamem Terrain Eigenschaften, die sonst eher einem SUV zugeschrieben werden. Über das Fahrprofil „Offroad” werden eine Bergabfahrhilfe, eine geänderte Gaspedalkennlinie und eine Offroad-Konfiguration des ABS aktiv.

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Mit dem sportlichen Offroad-Charakter des Golf Alltrack korrespondiert auch das Interieur. Hier sind es Details wie ein Lederlenkrad, ein Schalthebel in Leder und die spezifischen Sitzbezüge mit dem Schriftzug „Alltrack” in den vorderen Lehnen, die den Stil im Innenraum prägen. Auf dem Markt kommen wird der Golf Alltrack im Frühling 2015.

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