Neutral ist die Norm

Nichtfarben wie Grau, Weiss und Schwarz bleiben die populärsten Farben, wenn es um den Kauf neuer Autos geht. Markenspezifisch sieht es anders aus.

Der Fahrzeugbewerter Eurotax hat die Verkaufszahlen des Autojahrs 2014 analysiert und kommt zum Schluss, dass immer mehr weisse Neuwagen gekauft werden. Doch mit einem Anteil von 27,4 Prozent liegt Weiss noch nicht an der Spitze der Neuzulassungen, die weiterhin von Grau und Silber mit einem Anteil von 29,1 Prozent gehalten wird. An dritter Stelle liegen wie schon 2013 schwarze Autos, jeder vierte Neuwagen ist Schwarz lackiert.

Die drei Nichtfarben dominieren den Neuwagenmarkt mit insgesamt 81,5 Prozent. Mit grossem Abstand folgen wie im Vorjahr Blau, Rot, Braun, Beige, Grün, Orange, Gelb und Violett.

Wertverlust farbabhängig

Für neutrale Autolackierungen spricht in vielen Fällen der Gedanke an den späteren Wiederverkauf eines Fahrzeugs. Autos mit aussergewöhnlichen Farben sind als Occasionen weniger beliebt, wie eine Auswertung der Online-Fahrzeugbörse AutoScout24 vom April 2014 bestätigt. Danach sind die meistgesuchten Fahrzeuge entweder Schwarz (40,2 Prozent) oder Weiss (30 Prozent). Grau/Silber folgt gemäss der Auswertung mit einem Anteil von 4,7 Prozent erst an fünfter Stelle.

Wer also demnächst an den Kauf eines Neuwagens denkt, riskiert mit der Wahl einer neutralen Autofarbe einen geringeren Wertverlust als mit einer blauen oder roten Lackierung.

Jeder zweite Ferrari ist rot

Rot tritt jedoch bei Neuwagen der Marke Renault gemäss Eurotax mit einem Anteil von 11,9 Prozent häufiger auf als bei anderen Marken. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Carsharing-Firma Mobility beim Flottenerwerb rote Fahrzeuge der französischen Marke bevorzugt. Noch dominanter ist der Rotanteil mit 45,6 Prozent bei Ferrari.

Ebenfalls ein anderes Bild als die Norm ergibt sich bei der Farbenwahl neuer Mini-Fahrzeuge. Käufer der Trendmarke wählen überdurchschnittlich häufig orange und grüne Autos.

Hier geht es zum Originalartikel in der NZZ.

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