Teilautonome Gegenwart

Mercedes präsentiert an der Detroit Auto Show die zehnte Generation der E-Klasse. Sie nimmt eine Reihe zukunftsweisender Assistenz- und Bediensysteme der nächsten S-Klasse vorweg und setzt damit Massstäbe in ihrer Klasse.

Unter anderem lässt sich das Fahrzeug per App automatisch ein- und ausparken. Gegenüber dem Vorgänger legt die Modellreihe in der Länge um fast 4,5 Zentimeter auf 4923 Millimeter zu, der Radstand wächst dabei gleich um 6,5 Zentimeter auf knapp drei Meter.

Mit dem Fahrassistenzsystem Drive Pilot markiert die neue E-Klasse den nächsten Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Bis Tempo 210 km/h kann sie einem vorausfahrenden Fahrzeug eigenständig folgen; bis 130 km/h ist dies sogar ohne klare Fahrbahnmarkierungen möglich. Wird der Blinker für mindestens zwei Sekunden gesetzt, kann das System zudem auf die Nebenspur steuern, wenn es diese als frei erkennt.

Ein prägendes Merkmal sind die beiden hochauflösenden 12,3-Zoll-Displays, die optisch zu einem Widescreen-Cockpit verschmelzen. Als erstes Auto verfügt die E-Klasse über berührungssensitive Touch Controls im Lenkrad, die eine Steuerung des Infotainment-Systems per Finger-Wischbewegung erlauben; die Hände bleiben dabei am Lenkrad.

Als Antriebe gibt es einen Vierzylinder mit 184 PS sowie einen völlig neu entwickelten Diesel mit 195 PS, der im E 220 d einen kombinierten NEFZ-Durchschnittsverbrauch von 3,9 Liter pro 100 Kilometer hat. Später folgt unter anderem der Plug-in-Hybrid E 350 e mit einer Systemleistung von 286 PS.

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