VLN3: Schwierige Umstände

Das Toyota Swiss Racing Team trat zum dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft mit dem Cup-Fahrzeug in der Besetzung Manuel Amweg und Thomas Lampert an. Das Wochenende war von Zwischenfällen gekennzeichnet.

11402533_10152964711050735_4811560900702978467_oDie frischgebackenen Sieger der Klasse V3 beim legendären 24-Stunden-Rennen kehrten auf die Nürburgring-Nordschleife mit dem Ziel zurück, in der Wertung des TMG Toyota GT 86 Cup wichtige Punkte zu sammeln. Doch leider verlief der dritte Lauf der VLN für die beiden Starter im rotweissen Toyota GT 86 mit der Startnummer 533 nicht ganz reibungslos.

Es begann mit dem Freien Training am Freitagabend, wo zwei kleinere technische Probleme das Toyota Swiss Racing Team bremsten. Für Abstimmungsarbeiten fehlte so die nötige Zeit. Immerhin konnte mit feinen Fahrwerkjustierungen ein Fortschritt auf trockener Piste erzielt werden.

11428183_10152966693895735_1536440680670661501_o

Das Wetter jedoch machte die Vorarbeit zunichte, denn kurz nach Beginn des Qualifikationstrainings am Samstagmorgen fiel starker Regen. Thomas Lampert gelang mit einer 12:01.788 die schnellste der vier gefahrenen Runden. Der Liechtensteiner war somit gemäss Abmachung auch der Startfahrer fürs Rennen.

10003835_10152966676105735_8404834950880915436_oDoch kurz bevor die Boxengasse vor der Aufwärmrunde geschlossen wurde, verhinderte ein kurzfristiger Materialtausch an der Vorderachse des Cupfahrzeugs ein rechtzeitiges Hinausfahren auf die Startaufstellung. Lampert musste die Warm-up-Lap aus der Boxengasse aufnehmen und konnte den fliegenden Start von ganz hinten angehen. «Das war mein gutes Glück», erklärte der Pilot später. «So konnte ich in Ruhe ins Rennen gehen, ohne beim Start ständig in den Rückspiegel schauen zu müssen.»

Lampert gelangen fulminante erste Runden, in denen er 14 bis 15 Plätze gut machte und bis zum wichtigsten Konkurrenten in der Klasse CUP4 aufschliessen konnte. Dann aber war der Blick in den Rückspiegel doch gefragt, denn bei einer Doppelgelbphase verlangsamte er ordnungsgemäss auf 60 km/h, was jedoch ein Konkurrent nicht schaffte und den GT 86 im Heck beschädigte.

11148329_10152966690570735_8396578711757725160_n

Der Liechtensteiner fuhr zunächst weiter und kam zum Nachtanken an die Box. Weitere vier Runden später erfolgte der Fahrerwechsel zu Manuel Amweg, der zunächst mit schnellen Zeiten Boden gutmachen konnte. Doch nach fünf gefahrenen Runden kehrte er an die Box zurück, da das Fahrzeug sich im Bereich des Aufprallschadens nicht mehr gut anfühlte. Die Ölpumpe des Differenzials hatte Schaden genommen und sprühte während der Fahrt einen feinen Ölnebel aufs Hinterrad.  Nach einer rund 20-minütigen Reparaturpause nahm Amweg das Rennen wieder auf. Zu mehr als einem fünften Platz in der Cupwertung reichte es letztlich nicht mehr. Doch die drittschnellste gefahrene Rennrunde in der Klasse lässt für die nächsten Rennen hoffen.

Der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft findet am 4. Juli statt.

11137133_10152966689415735_6152725401785379499_n

VLN 2015-03 – Rennen – Klasse CUP4
RangStartnummer (Fahrer)RückstandSchnellste Runde
1. 534 (Hoffmeister/Wrabetz) 09:43.834
2. 532 (Moore/Brody/Muytjens) + 5:03.568 10:03.231
3. 529 (Jung/Wolf) + 1 Rd.10:09.147
4. 538 (Hönscheid/Hönscheid) + 2 Rd.10:04.838
5. 533 (M. Amweg/T. Lampert) + 2 Rd.10:04.329
DNF  531 (Brody/Barbaro) + 17 Rd.10:12.261
DNF  535 (Hauer/Pretzsch) + 20 Rd.10:32.605


 

Noch keine Kommentare bis jetzt.

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein um hier zu kommentieren.