VLN7: Herbstlicher Empfang

Beim siebenten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft 2015 zeigte sich der Nürburgring von seiner garstigen Seite. Bei Temperaturen um die 10° und Regenschauern nahmen die beiden GT 86 des Toyota Swiss Racing Teams das Qualifying in Angriff – mit unterschiedlichem Erfolg.

IMG_0521Reifenlotterie beim Qualifikationstraining zum siebenten VLN-Lauf. Das für den Toyota TMG GT 86 Cup gemeldete Fahrzeug mit der Startnummer 533 ging zunächst auf Regenreifen ins Training. Manuel Amweg kam jedoch schon bald an die Box, um auf Slicks zu wechseln, denn die Strecke war schnell abgetrocknet. Dann jedoch hatte Amweg erneut Pech bei der Reifenwahl, denn erneut setzten Regenschauer ein. Thomas Lampert gelang keine weitere Zeitverbesserung, so dass die 533 das Sechsstunden-Rennen auf dem vierten Startplatz in der Klasse CUP4 in Angriff nehmen muss.

Etwas besser lief es zunächst für den zweiten Toyota GT 86, dessen Startnummer 524 über Nacht in die 274 umgewandelt wurde, denn das Fahrzeug ist nun für die stärker besetzte Klasse SP3 gemeldet, dies aufgrund einer Motorplombe, die bei der technischen Abnahme nicht identifiziert werden konnte. André da Silva fuhr die erste Qualifikationsrunde auf Trockenreifen, die für Rang drei in der Klasse genügte.

IMG_0528Der zweite Pilot, Flurin Zimmermann, hatte Eifelpech. Kaum war er auf Slicks von der Grand-Prix-Strecke in Richtung Hatzenbach abgebogen, erwischte er eine regennasse Stelle und verlor das Fahrzeug. Der Frontschaden konnte nicht innert nützlicher Frist repariert werden, und so startet das Feld ohne die 274 ins Sechsstunden-Rennen. Die beiden übrigen Piloten des Teams, Herbie Schmidt und Christoph Lötscher, kamen im Qualifying nicht zum Einsatz und verlassen den Nürburgring mit der Erfahrung aus je vier Runden im freien Training.

Daumen drücken ist dennoch angesagt, denn in der Cup-Wertung gilt es für die 533 wieder, wertvolle Punkte zu sammeln. Zudem sind drei im Team eingesetzte Lexus am Start, die alle mit guten Aussichten auf Podestplätze in ihren Klassen SPX und SP8 ins Rennen gehen.

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