VLN7: Wetterlotterie

Das Toyota Swiss Racing Team startet beim siebten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife, dem 6-Stundenrennen, mit zwei Fahrzeugen in der Klasse V3. Im Qualifying schlug das Eifelwetter erstmals zu.

VLN2014-07_03Bisher waren die rotweissen GT 86 des Toyota Swiss Racing Teams während der gesamten VLN-Saison 2014 weitgehend von wechselhaftem Wetter verschont geblieben. Im siebten Lauf aber – ausgerechnet zum VLN-Saisonhöhepunkt beim 6-Stunden-Rennen – scheint sich dies ändern zu wollen. Erste Schauer in der Nacht hinterliessen auf dem rund 25 Kilometer langen Rundkurs in der Eifel eine feuchte Piste.

Für die Piloten der beiden V3-Toyota GT 86 (Start-Nr. 516: Christoph Lötscher/Thomas Lampert/Herbie Schmidt; Start-Nr. 524: René Lüthi/Christoph Wüest) war also in den ersten Trainingsrunden am Samstagmorgen zunächst Vorsicht angesagt. Christoph Lötscher fuhr die ersten Runden der 516: “Auf Zeitenjagd konnte ich noch nicht gehen, es war in den Bereichen Fuchsröhre und Döttinger Höhe noch zu feucht”, erzählte der Seeländer.

VLN2014-07_05René Lüthi machte bereits auf der ersten schnellen Runde eine unliebsame Erfahrung: “Ich kam mit vollem Tempo am Ende der Döttinger Höhe in die Schikane und verlor auf einem nassen Stück unvermittelt das Auto.” Er drehte sich mehrmals und schlug kurz vorne rechts in die Leitplanke ein. Das Einsatzteam von Ring Racing konnte den Schaden jedoch schnell reparieren, sodass sowohl Christoph Wüest als auch René Lüthi noch schnelle Runden um die 10 Minuten und 23 Sekunden absolvieren konnten. Gut genug für Startplatz 3 in der Klasse V3.

Herbie Schmidt und Thomas Lampert gelangen ebenfalls ermutigende Rundenzeiten. Die letztlich schnellsten Werte um die 10 Minuten 44 Sekunden waren eine Verbesserung um sechs Sekunden gegenüber dem letzen Rennen. “Und das, obwohl ich zweimal Doppelgelb hatte und stark abbremsen musste”, erklärte Thomas Lampert. Den Start für die 516 übernimmt am Samstagmittag Christoph Lötscher, dann folgen die Stints von Herbie Schmidt und Thomas Lampert.

Bei der 524 wird René Lüthi den ersten Part übernehmen und nach dem Mittelstint von Christoph Wüest wieder einsteigen. Die Zieldurchfahrt soll wieder Wüest fahren. Die beiden steigen mit Podiumschancen in der Klasse V3 ins Rennen. “Aber bei den fürs Rennen zu erwartenden Wetterkapriolen ist das oberste Ziel nach sechs Stunden sicherlich das schadenfreie Ankommen”, erklärt Hannes Gautschi, Teamchef des Toyota Swiss Racing Teams.

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