VLN9: Geduld und schnelle Zeiten

Das Toyota Swiss Racing Team startet beim neunten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf den Nürburgring mit drei GT 86, davon zwei in der Klasse V3 und einer im Toyota TMG GT 86 Cup. Die Qualifikationszeiten lassen auf gute Platzierungen hoffen.

vln2014-09_Q03Nicht schon wieder – das war das erste Echo im Fahrerlager, denn wie schon im letzten Rennen blockierte dichter Nebel auf der Strecke einen termingerechten Start zum Qualifikationstraining beim neunten VLN-Lauf. Wieder war die Geduld aller Teilnehmer gefragt, doch die lohnte sich diesmal, denn der Nebel lichtete sich. Schliesslich wurde mit einer Stunde Verzögerung grünes Licht zur Zeitenjagd gegeben.

Die in der Cup-Wertung startende 532 mit Werner Schmid, Roger Vögeli und Olivier Burri schaffte schon bald eine Zeit von 10:04.892, was in einem umkämpften Feld letztlich nur für den siebten Startplatz reichte. “Ich wurde von einem Konkurrenten komplett blockiert, meine Runde war ruiniert”, erzählte Rallyepilot Burri. Eine halbe Stunde vor Trainingsende war für das Cupauto bereits Schluss, als Roger Vögeli im Bereich Pflanzgarten mit Antriebswellendefekt ausrollte. Das Einsatzteam von Ring Racing machte sich emsig an die Reparatur und stellte den GT 86 mit der Startnummer 532 rechtzeitig für die Startaufstellung wieder rennbereit.

Die in der V3 startende 516 mit Manuel Amweg und Thomas Lampert war flott unterwegs und erzielte mit einer Zeit von 10:10.295 den zweiten Startplatz in der Klasse. Damit geht wieder einmal ein GT 86 des Toyota Swiss Racing Teams aussichtsreich ins Rennen.

vln2014-09_Q01Bei der Nummer 524 mit André da Silva und Herbie Schmidt fielen die Rundenzeiten ebenfalls gegenüber früheren Rennen. Mit 10:36.079 erreichte das Fahrerteam mit der geringsten Rennerfahrung auf der Nordschleife den achten Startplatz. “Ich hatte ganz am Schluss eine weitgehend freie Runde und konnte flüssig fahren”, berichtet Herbie Schmidt, der jedoch zu Beginn des Trainings einmal zuviel Gas gegeben hatte, als er noch vor dem Passieren einer grünen Flagge beschleunigte. “So muss ich leider im Rennen eine Stop-and-Go-Strafe absitzen”, so Schmidt.

Das Rennen wird aufgrund der Nebelverschiebung des Trainings erst um 13 Uhr gestartet und dauert wie fast alle Läufe zur VLN vier Stunden. Daumen drücken!

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